29
Mai

Diebstahl von Photovoltaikanlagen - Sicherungsempfehlungen

categories Presseberichte    

Eine Warnung der Bayerisches Landeskriminalamt - Sicherheitstechnische Prävention

1. Vorbemerkungen

1.1 Zur Situation

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind seit Anfang 2006 auch in Bayern Ziel von Diebesbanden. Entwendet werden hauptsächlich bereits montierte Anlagenteile wie Solarmodule und Wechselrichter aus sogenannten Solarparks. Aber auch zur Auslieferung oder Montage bereitgestellte Anlagenteile werden z.B. aus Lagerhallen, Feldscheunen oder Transportfahrzeugen entwendet. Ziel der Diebesbanden können aber auch gut erreichbare Dachflächenanlagen sein.
Besonders gefährdet sind Anlagen, die außerhalb besiedelter Gebiete liegen und durch die geografische Lage schwer einsehbar sind.

1.2 Täter / Arbeitsweisen

Bzgl. der Täter, die oft sehr dreist agieren, gibt es unter anderem Hinweise auf osteuropäische Tätergruppen. Die Diebstähle erfolgen arbeitsteilig, in kurzer Zeit und vermutlich nachts. Die Täter machen sich dabei die gute Erreichbarkeit der Anlagen über befestigte Wege zu Nutze und transportieren das Diebesgut mit Kleintransportern oder Lastkraftwagen ab. Hier wirkt sich die Nähe zu überregionalen Straßen wie Autobahnen oder Bundesstraßen tatbegünstigend aus.
Die Einfriedung von Solarparks mit einfachen Maschendraht- oder Wildzäunen stellt für die Diebe nahezu kein Hindernis dar, ebenso die mit einfachen, handelsüblichen Werkzeugen schnell zu lösenden Befestigungsmittel der Anlagenteile. Dies ermöglicht den Diebstahl einer Vielzahl von Solarmodulen in kurzer Zeit, so die Erfahrungen der Polizei aus den bisherigen Diebstählen.

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19
Mrz

Erster Spatenstich bei SMA für CO2-neutrale Gigawattfabrik

categories Presseberichte    

Kassel/Niestetal, 19.03.2008 – Bertram Hilgen, Oberbürgermeister der Stadt Kassel, und SMA Vorstand Günther Cramer haben den ersten Spatenstich für die neue SMA Wechselrichterfabrik in Kassel-Salzmannshausen gesetzt. Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten, um die steigende Nachfrage nach SMA Solar-Wechselrichtern bedienen zu können. Die Fertigstellung der Fabrik ist für Herbst 2008 geplant.

Rund 25.000 Quadratmeter groß, ein CO2-neutrales Energiekonzept für Industriegebäude, hochmoderne Produktion und eine Verdreifachung der Kapazität gegenüber der heutigen Produktion – so lässt sich die neue SMA Wechselrichterfabrik beschreiben. Mit dem Neubau reagiert die SMA Technologie AG auf die weltweit steigende Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern. „Mit unserem neuen Produktionsgebäude optimieren wir nochmals signifikant unsere Fertigungsprozesse und setzen auch im Hinblick auf die Energieeffizienz von Industriegebäuden neue Standards. Mit dem Kapazitätsausbau streben wir zudem ca. 1000 neue Arbeitsplätze an“, so SMA Vorstand Günther Cramer.

CO2-neutrale Bauweise und Produktion

Die Energie für den Produktionsprozess kommt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Basis des Konzepts sind eine Gebäudehülle auf Niedrig-Energiehaus-Niveau, eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 1,1 Megawatt und die Nutzung von Biogas aus einer regionalen Biogasanlage. SMA produziert Strom und Wärme mit zwei gasbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW), wobei die Abwärme der BHKWs mithilfe einer Absorptionskälteanlage im Sommer zur Kühlung genutzt werden kann. Im Winter und in der Übergangszeit wird die Prozess-Abwärme wiederum zur Erwärmung der Frischluft verwendet. Zudem kommen sowohl natürliche Belüftung als auch natürliche und tageslicht-unterstützende Belichtung zum Einsatz.

Der SMA Vorstand betonte die Strahlkraft des Unternehmens SMA für die Region und hob das Engagement der regionalen Akteure für den Standort Nordhessen hervor: „SMA arbeitet gemeinsam mit dem regionalen Kompetenz-Netzwerk deENet, der Universität Kassel, dem ISET und dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz kontinuierlich daran, die Region Nordhessen zum Technologie-Standort für dezentrale, erneuerbare Energien zu machen. Die neue SMA Wechselrichterfabrik setzt hier ein Zeichen, das weit über die Region hinaus wirkt“, so Cramer in seiner Rede.

Die SMA Technologie AG mit Unternehmenssitz in Niestetal/Deutschland und acht internationalen Niederlassungen auf vier Kontinenten entwickelt und vertreibt Solar-Wechselrichter, die zentrale Komponente jeder Solarstromanlage. Der Weltmarktführer im Bereich Solar-Wechselrichter beschäftigt zurzeit 1.900 Mitarbeiter und hat auf Basis der vorläufigen Zahlen für den Konzern im Jahr 2007 einen Umsatz von ca. 330 Millionen Euro erwirtschaftet.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.03.2008 sma.de

25
Feb

Viva la Neugier! – Jugend forscht Wettbewerb bei SMA

categories Presseberichte    

Niestetal, 25.02.2008 – Premiere für die SMA Technologie AG: Der Solar-Wechselrichter-Hersteller lädt am 01. März 2008 erstmals als Patenunternehmen zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ ein. Getreu dem diesjährigen Motto „Viva la Neugier!“ stellen sich 42 Teilnehmer mit 19 Forschungsprojekten dem Nachwuchswettbewerb bei SMA.

Ein solarbetriebener Walkman, Erkenntnisse über das Leben eines Hummelvolkes oder die Konstruktion einer Sturmsicherung für eine Windkraft-Anlage – die „Jugend forscht“ Wettbewerbsbeiträge der letzten Jahre haben viel Spannendes, Interessantes und Kurioses hervorgebracht. Sie haben außerdem bewiesen, dass Neugier, Erfindergeist und Wissensdurst keine Frage des Alters sind. Unter dem Motto „Viva la Neugier!“ geht das Rennen um die cleversten Forschungsansätze und die originellsten Erfindungen nun in seine 43. Runde. Für die SMA Technologie AG ist es eine Premiere: Am 01. März 2008 treffen sich die Wissenschaftler von morgen erstmals zum „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Hessen Nord bei SMA.

Jungforscher zu Gast bei SMA

42 Teilnehmer mit 19 Projekten aus den Fachbereichen Physik, Chemie, Technik, Biologie, sowie Geo- und Raumwissenschaften haben sich zum Regionalwettbewerb angemeldet. Dabei stellen die Jungforscher in zwei getrennten Wettkämpfen ihren Forscherdrang unter Beweis: Neben dem „Jugend forscht“ Wettbewerb der 15- bis 21-jährigen präsentieren die Teilnehmer bis 14 Jahre ihre Forschungsprojekte bei „Schüler experimentieren“. Die Sieger qualifizieren sich dann für die nächste Runde, den Landeswettbewerb.

In der Ausstellung am 01. März 2008 stellen die Forscher ihre Projekte zunächst einer Fachjury vor. Danach kann sich die Öffentlichkeit ein Bild von den eingereichten Forschungsbeiträgen machen. Die offizielle Preisverleihung, in der die Gewinner des jeweiligen Fachbereiches ausgezeichnet werden, bildet den feierlichen Abschluss des Wettbewerbstages bei SMA.

Nachwuchsförderung hat bei SMA Tradition

Die SMA Technologie AG engagiert sich zum ersten Mal als Patenunternehmen bei „Jugend forscht“. Für den Technologieführer im Bereich Solartechnik sind Nachwuchsförderung, Wissenstransfer und Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter wichtige Eckpfeiler der Unternehmenskultur. So hat SMA für das unternehmenseigene Fortbildungsprogramm „Lebenslanges Lernen“ in 2006 den Sonderpreis beim renommierten Unternehmenswettbewerb „Great Place to Work“ erhalten. Derzeit absolvieren mehr als 130 junge Menschen ihre Ausbildung bei SMA. „Den Nachwuchs zu fördern hat bei SMA Tradition: Es ist für uns daher ein logischer Schritt, die Jungforscher als Patenunternehmen für die Region Hessen Nord zu unterstützen“, so Wolfgang K. Weber SMA Bereichsleiter Marketing und Patenbeauftragter von „Jugend forscht“.

Die SMA Technologie AG mit Unternehmenssitz in Niestetal/Deutschland und acht internationalen Niederlassungen auf vier Kontinenten entwickelt und vertreibt Solar-Wechselrichter, die zentrale Komponente jeder Solarstrom-Anlage. Der Weltmarktführer im Bereich Solar-Technik beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiter und hat im Jahr 2007 einen Umsatz von ca. 330 Millionen Euro erwirtschaftet.

Quelle: Pressemitteilung vom 25.02.2008 sma.de